Gedanken zum Thema ...
(von Pfarrmoderator Thomas Natek)
Berufung und Einheit der Christen
Liebe Leser, liebe Freunde!
Der vergangene Sonntag stand ganz unter dem Motto "Berufung" aber auch der Einheit unserer Kirchen und kirchl. Gemeinschaften am Ende der Gebetswoche für die Einheit aller Christen auf Erden. Unser Herr hat für die Seinen gebetet uns sich für alle Menschen hingegeben so lehrt uns der Glaube. Durch verschiedene Widrigkeiten und dem Versagen der Menschen ist diese gottgewollte Einheit leider verlorengegangen. Diese Trennung stellt ein Ärgernis dar und es verhindert auch immer wieder die Möglichkeit eines sehr starken Zeichens für jene Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben. Versuchen wir unverdrossen auf das viele gemeinsame zu schauen und all das zu sehen, was schon alles im ökumenischen Dialog erreicht worden ist. Zusammenzuwachsen bedeutet auch immer wieder, den eigenen Glauben vertieft zu leben und die Botschaft Christi in die Welt hinauszutragen.
Gott will das Heil aller Menschen, daran erinnerte uns die erste Lesung vom Sonntag. Nachdem das Wort des Herrn an Jona erging, sollte er sich auf den Weg in die große Stadt Ninive machen. Gott will zu allen Menschen sprechen, zu allen Völkern soll seine Botschaft getragen werden. Im Evangelium hörten wir von Berufung, aber auch von Bekehrung! Um auf das Wort Gottes wirklich und umfassend hören zu können, bedarf es auch ein bereitetes Herz, ein "offenes Herz". Die Jünger, die er im Evangelium ruft, reagieren, antworten sofort, ja sie lassen alles zurück und folgten ihm! Was könnte es bei uns sein, das wir zurücklassen sollten?
Eine Frage die wir uns immer wieder stellen sollen. Was könnte es bei mir sein, das mich auf dem Weg meiner Berufung aufhält. Gott will unser Heil und unser Glück, versuchen wir zu begreifen: Gott will mich glücklich machen, denn von ihm bin ich einst ausgegangen und zu ihm werde ich einmal heimkehren.
Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen Kaplan Thomas Natek.