Gedanken zum Thema ...
(von Pfarrmoderator Thomas Natek)
Ostern
Liebe Mitchristen!
Ostern steht vor der Tür, eine Gelegenheit über all das nachzudenken, was uns alle im Leben bewegt, nachzudenken über all das, was bleibend, tragend und wirklich wichtig ist. Wir Christen glauben ja fest daran, dass Gott uns liebt und unser Leben lenkt und leitet.
Am gestrigen Karfreitag haben wir in der Lesung das 4. Lied vom Gottesknecht gehört, und dieses wird in dieser Lesung auch abgeschlossen. Im Leiden des Knechtes erfüllt sich der Plan Gottes und die Macht der Liebe wird vor den Menschen offenbar. Die Geschichte des Leidens erinnert an die Geschichte des Volkes Israel, jedoch den vollen Sinn verstehen wir erst seitdem sich in Christus alles erfüllt hat. Dies alles lehrt uns der christliche Glaube. Jesus hat die Sünde und die Schuld eines jeden Menschen getragen, somit wird sein Tod für uns zum Weg des Lebens und der Rettung. Das Kreuz - es ist der Baum des Lebens. In der Nachfolge Jesu und unter seinem Kreuz dürfen wir ihm unser Leben wirklich anvertrauen. Wo sonst könnten wir die Fülle des Lebens finden? Suchen wir Menschen sie nicht oft auch an den falschen Orten? Der heilige Geist Gottes hilft uns auch, das österliche Geheimnis wirklich in seiner Tiefe zu verstehen. Doch werden wir unser Leben lang über dieses große Geheimnis und Geschenk betend nachdenken dürfen. Die Liturgie dieser Tage hilft uns dabei.
Es gibt aber keinen Karfreitag ohne den Ostersonntag. Wir glauben daran, dass Jesus nicht im Tod bleibt, sondern am dritten Tage auferstanden ist. Ohne dieses Geschehen wäre unser Leben leer und hoffnungslos. Nun dürfen wir aber in den Osterjubel einstimmen und gemeinsam das österliche Halleluja singen. Gott macht den Menschen Hoffnung, wo oft gar keine Hoffnung mehr da ist, Gott macht uns Menschen Mut, dort wo wir auch oft zu verzweifeln drohen.
Ich wünsche allen Lesern(innen) von ganzen Herzen so eine frohe Erfahrung, die uns nur Gott allein schenken kann und schenken will! Gesegnete Ostern! Kaplan Thomas